Aktueller Rechtsstand inkl. Digital Omnibus
KI-Compliance nach EU AI Act

Verbote bestimmter KI-Praktiken
Pflichten für Anbieter von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck
Transparenzpflichten nach Art. 50, etwa für Chatbots und KI-generierte Inhalte
Maschinenlesbare Kennzeichnung für bestehende Systeme (Art. 50 Abs. 2)
Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III
Anforderungen an Hochrisiko-KI in regulierten Produkten
Stand 15.09.2026, einschließlich Digital Omnibus on AI (VO (EU) 2026/1744).

Die Anforderungen richten sich nach zwei Fragen: Welche Rolle hat Ihr Unternehmen, und in welche Kategorie fällt das KI-System? Anbieter entwickeln KI-Systeme oder bringen sie unter eigenem Namen auf den Markt. Betreiber setzen KI-Systeme in eigener Verantwortung ein.
Beispiele: Personalauswahl, Kreditwürdigkeitsprüfung. Schwerpunkt: Risikomanagement, Dokumentation und menschliche Aufsicht.
Beispiele: Chatbots, KI-generierte Texte und Bilder. Schwerpunkt: Kennzeichnung und Information der Nutzer.
Beispiele: Textassistenz, Dokumentenerkennung, Spamfilter. Schwerpunkt: interne Regeln und gute Praxis.
Viele Anwendungen im Mittelstand liegen im Bereich Transparenz oder geringer Anforderungen und lassen sich mit überschaubarem Aufwand sauber aufsetzen.
Mit einer klaren KI-Governance setzen Sie künstliche Intelligenz rechtssicher und nachvollziehbar ein. Wir erfassen Ihre KI-Systeme, ordnen sie nach der europäischen KI-Verordnung ein und bauen die Prozesse auf, mit denen Sie die Anforderungen dauerhaft erfüllen, pragmatisch und passend zur Größe Ihres Unternehmens. Die Compliance-Begleitung ist Teil unserer KI-Beratung für den Mittelstand.
Teams befähigen wir mit unseren KI-Schulungen für Unternehmen.
Alle eingesetzten KI-Systeme und Tools erfassen, einschließlich frei zugänglicher Anwendungen in den Fachbereichen.
Rolle und Kategorie je System bestimmen, Anforderungen ableiten.
Transparenz, Dokumentation, menschliche Aufsicht und Datenschutz priorisiert umsetzen.
KI-Richtlinie verabschieden, Zuständigkeiten festlegen, Teams schulen und neue Systeme, Änderungen und Rechtsentwicklungen regelmäßig überprüfen.
Für bestehende Systeme gilt die maschinenlesbare Kennzeichnung ab dem 02.12.2026. Wir setzen Hinweistexte, Metadaten und die zugehörige Dokumentation für Ihre Systeme um.
Sie geben sich gegenüber Nutzern klar als KI zu erkennen.
Texte, Bilder, Audio und Video werden maschinenlesbar gekennzeichnet.
Sie werden für Betrachter erkennbar als künstlich erzeugt ausgewiesen.

Die ISO/IEC 42001 ist der international anerkannte, zertifizierbare Standard für KI-Managementsysteme. Sie ergänzt die ISO 27001 um die Themen, die speziell beim Einsatz von KI entstehen.
Unsere Leistungen: Gap-Analyse, Aufbau der Prozesse und Kontrollen (Datenherkunft, Schutz vor Prompt-Injection, Tests, Modellüberwachung, Management von Drittanbieter-Modellen) und gezielte Vorbereitung auf das Audit durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle.
Wir erfassen Ihre KI-Systeme, ordnen sie ein und zeigen Ihnen die nächsten Schritte.
Wir verbinden die Anforderungen beider Regelwerke in einem Prozess: Datenschutz-Folgenabschätzung, Auftragsverarbeitungsverträge, Löschkonzepte für Vektordatenbanken und Hosting in Deutschland. Für KI-Cloud-Dienste orientieren wir uns am Kriterienkatalog AIC4 des BSI.
Für höchste Anforderungen betreiben wir Open-Source-Modelle in Ihrer eigenen Infrastruktur: Souveräne KI mit Open-Source-Modellen.
Sobald Ihr Unternehmen KI-Systeme entwickelt oder beruflich einsetzt, gelten die Regeln der Verordnung. Welche Anforderungen im Einzelnen greifen, klärt das KI-Inventar.
Er hat die Anforderungen an Hochrisiko-Systeme auf Dezember 2027 bzw. August 2028 terminiert und Art. 4 zur KI-Kompetenz neu gefasst. Die Transparenzpflichten gelten seit August 2026.
Die Rolle ist freiwillig und hat sich in der Praxis bewährt: Eine benannte Person koordiniert Inventar, Richtlinie und Schulungen.
Die Zertifizierung schafft Vertrauen bei Kunden und Partnern, besonders in regulierten Branchen und Lieferketten, und strukturiert die Umsetzung des AI Act.
Inventar und Einstufung dauern meist zwei bis vier Wochen; Richtlinie und Maßnahmen folgen in den nächsten Wochen.
Wir erfassen Ihre KI-Systeme, ordnen sie ein und zeigen Ihnen die nächsten Schritte bis zum 02.12.2026 und darüber hinaus.
Lassen Sie uns die Dinge ins Rollen bringen